Brillen

Brille für den Straßenverkehr

Brillen für Autofahrer

Eine fürs Autofahren geeignete Brille hat schmale Fassungsränder und dünne Bügel. Die Gläser sollten nicht zu klein sein – eine Brille à la John Lennon ist für den Straßenverkehr ungeeignet. Schließlich muss der Fahrer durch die Gläser auch das Geschehen in Rück- und Außenspiegeln überblicken können. Ähnlich wie beim Auto gibt es auch bei der Brille Zusatzausstattungen: Gegen lästige Reflexionen hilft eine Entspiegelungsschicht auf den Gläsern. Polarisierende Gläser filtern zusätzlich Spiegelungen, wie sie auf nassen Straßen entstehen. Auch wenn der Sommer vorbei ist, sollte eine Sonnenbrille beim Autofahren stets griffbereit sein. Als Tönungsfarben eignen sich Braun oder Grau am besten, weil sie Signalfarben von Ampeln oder Warnlichtern am wenigsten verfälschen.

Brillengläser für Autofahrer

Für die Brillenträger unter den Autofahrern gibt es dank neuer Technologien inzwischen Gläser, die das Fahren entspannter und sicherer machen. Sie sind auf die besonderen Anforderungen im Straßenverkehr optimiert.

Bei schnellen Blickwechseln muss der Fahrer alles deutlich und scharf wahrnehmen. Deshalb liegen die Sehbereiche der Brillengläser dort, wo sie benötigt werden:

  • in der Ferne, um Straßenführung und Verkehrsschilder scharf zu erkennen;
  • im mittleren Bereich, um Armaturen und Navigationsgerät lesen zu können;
  • im Weitwinkelbereich, um Außenspiegel und Straßenrand mit einem kurzen Blick zu erfassen.

Die Gläser fürs Autofahren sorgen für stressfreieres Fahren bei schlechten Licht- und Sichtverhältnissen wie Nebel, Regen, Schnee oder Dunkelheit. Abstände lassen sich besser einschätzen und Kontraste deutlicher erkennen. Auch störende Reflexionen und Spiegelungen werden weitgehend minimiert. Blendungen, denen Autofahrer vor allem bei Nachtfahrten durch das Scheinwerferlicht entgegenkommender Fahrzeuge oder durch die Straßenbeleuchtung ausgesetzt sind, werden reduziert.

Die für Autofahrer optimierten Gläser taugen aber genauso gut für den normalen Alltag – ein Brillenwechsel ist nicht nötig. Autofahrergläser gibt es als Einstärken- und Gleitsichtvarianten. Die Augenoptiker beraten, welche Gläser sich im Einzelfall am besten eignen.

Brillen für Motorradfahrer 

Das meiste, was für eine “Autofahrerbrille“ gilt, gilt auch für die des Zweiradfahrers. Motorradfahrer sollten außerdem darauf achten, dass bei schneller Fahrt keine unangenehmen Luftverwirbelungen an der Fassung entstehen. Gewissheit bringt hier eine Probefahrt mit dem gewünschten Modell auf der Nase. Leichte und flexible Fassungen mit flachen elastischen Bügelenden und einem elastischen Nasensteg eignen sich besonders gut. In jedem Fall gilt: Helm zum Brillenkauf mitnehmen!

Kunststoff oder Glas? Kunststoff ist im Vergleich zu Glas wesentlich stabiler und bei Beschädigungen weitgehend splitterfrei. Zudem machen Kunststoffgläser die Brille deutlich leichter. Allerdings sind sie auch anfälliger für Kratzer und sollten daher besonders sorgfältig gereinigt und aufbewahrt werden. Eine Schmutz- und Wasser abweisende Beschichtung erleichtert die Pflege. Auch gegen das Beschlagen der Gläser gibt es spezielle Beschichtungen, die für zusätzlichen Sehkomfort sorgen. 

Kontaktlinsen sind für Zweiradfahrer nur bedingt empfehlenswert, da sie nicht immer mit heruntergeklapptem Visier fahren. Der Fahrtwind kann dann dazu führen, dass die Augen trocken werden. Problematisch sind auch Fremdkörper wie Staub, Pollen oder Mücken, wenn sie zwischen Auge und Kontaktlinse geraten. 

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