Telefonbücher lesen, Fotos anschauen, Kontoauszüge und Beipackzettel studieren oder Fingernägel feilen – individuell angepasste Lupen erleichtern den Alltag für Menschen mit eingeschränkter Sehleistung entscheidend. Die Lupe kann dabei auch in Ergänzung zur Lesebrille genutzt werden.
Foto: Zeiss |
Leselupen gibt es in unterschiedlichen Größen, Stärken und Formen. Im flachen Scheckkartenformat mit oder ohne Leuchte passen sie in jede Hemdtasche und machen selbst Mini-Schriften auf Kontoauszügen oder Preisetiketten wieder lesbar. |
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Die Leuchtlupe eignet sich beispielsweise zum Kreuzworträtseln. Sie vergrößert das Kleingedruckte in den Kästchen um ein Vielfaches. Die integrierte Beleuchtung sorgt gleichzeitig für optimale Lichtverhältnisse. Der große Abstand zwischen Linse und Auflagefläche ermöglicht problemloses Schreiben unter der Lupe. |
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Umhängelupen mit zweifacher oder vierfacher Vergrößerungsleistung bieten sich überall dort an, wo beidhändiges Arbeiten erforderlich ist. Je nach Bedarf gibt es die Sehhilfen in verschiedenen Ausführungen bis hin zum dekorativen Anhänger an einer Kette. |
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Standlupen ermöglichen ebenfalls ein beidhändiges Arbeiten und haben zusätzlich den Vorteil, dass sie dabei das Bild nicht verwackeln. Für unterwegs gibt es kleinere, mobile Varianten zum Aufklappen. |
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Vorsetzlupen lassen sich einfach auf die Brillenfassung aufstecken. So bleiben beide Hände zum Arbeiten frei. Vorsetzlupen bieten einen komfortablen Arbeitsabstand und ein uneingeschränkte Gesichtsfeld bei starker Vergrößerungsleistung. Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen für ein Auge oder für die gleichzeitige Korrektion beider Augen. Mit einer speziellen Fassung sind sie auch für Nicht-Brillenträger geeignet. Die Linsenteile sind bei allen Modellen austauschbar. |
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Mini-Lesebrillen sind besonders klein und leicht. Sie eignen sich etwa zum kurzzeitigen Lesen, zum Erkennen von Handytastaturen und Kameradisplays sowie zum Abzählen des Wechselgeldes beim Einkauf. |
Foto: Zeiss |
Wer auf eine Lupe verzichten möchte, kann alternativ zu Vergrößernden Lesebrillen greifen. Diese sind kaum von gewöhnlichen Lesebrillen zu unterscheiden, ermöglichen aber eine bis zu 2,5-fache Vergrößerung. Vergrößernde Lesebrillen eignen sich bei Augenerkrankungen wie Makulade-generation, diabetischer Retinopathie oder Glaukom und sind sowohl für nur ein Auge als auch für die gleichzeitige Korrektion beider Augen einsetzbar. Durch die Halb-brillenform ist die Orientierung im Raum über die Gläser hinweg möglich. |
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Fernrohrbrillen eignen sich bei besonders starken Beeinträchtigungen der Sehleistung. Sie bestehen aus einem Glas mit integriertem Fernrohr. Auch bei geringer Sehkraft wird so ein Sehen in die Ferne möglich. Durch Aufstecken einer kleinen Lupe lassen sie sich auch für die Nahsicht verwenden. |
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Elektronische Sehhilfen sind optische Lupe und elektronisches Lesegerät in einem. Sie eignen sich für Menschen mit einer Sehstärke von 0,1 aufwärts. Die an einen Monitor gekoppelte Leselupe sorgt für eine stark vergrößerte Darstellung. Selbst Kleingedrucktes kann so komfortabel vom Bildschirm abgelesen werden. Aufgrund der einfachen Bedienung der Geräte eignen sich elektronische Sehhilfen auch für technikunerfahrene Menschen. |
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Kantenfilterbrillen und – aufsätze Kantenfilterbrillen werden bei erhöhter Blendempfindlichkeit getragen. Sie absorbieren Teile des sichtbaren Lichts und wirken gleichzeitig kontraststeigernd. Der abgedunkelte obere Rand verhindert, dass störendes Streulicht von oben ins Auge gelangt. Die breiten Bügel mit integrierten Filtern bieten zusätzlichen Blendschutz. Kantenfilterbrillen oder –aufsätze werden häufig bei Augenkrankheiten wie Retinitis Pigmentosa, Makuladegeneration, Albinismus, Glaukom, Katarakt oder Optikusatrophie eingesetzt. |
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