Bei der Operation ritzt unter örtlicher Betäubung und Fixierung des Patientenauges zuerst ein oszillierender Hornhauthobel, das Mikrokeratom, die Hornhaut des Patientenauges an und trennt eine ungefähr 0,15 Millimeter dünne Lamelle ("flap") teilweise ab. Sie wird wie ein Deckel beiseite geklappt. Anschließend verdampft ein Laser mit gezielten Impulsen winzige Mengen von der freiliegenden Hornhaut. Dadurch liegt die Hornhaut flacher am Auge an, die Brechkraft verändert sich - das Auge "sieht" besser. Danach wird die Hornhautlamelle zurückgeklappt und angedrückt. Sie saugt sich von selbst fest und muss nicht angenäht werden. Bei der eigentlichen Operation hat der Augenarzt seine Hände nicht im Spiel. Mikrokeratom und Laser arbeiten computergesteuert und vollautomatisch. Die Lasik-Methode eignet sich für Patienten mit dicker Hornhaut, also etwa 500 bis 650 Mikrometer. Patienten mit dünnerer Hornhaut sollten sich im Fall des Falles eher für
andere Operationsverfahren entscheiden.
Seit einiger Zeit ist die Laserbehandlung von Fehlsichtigkeiten im Gespräch – und nicht wenige Menschen setzen große Hoffnung auf dieses neue Verfahren...
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