Kontaktlinsen-Ratgeber

Kontaktlinsen mit Riss gehören in die Tonne

Kontaktlinsen gehören leider zu den wenigen Dingen, die sich – einmal kaputt – nicht mehr reparieren lassen. Das ist schade – und ärgerlich, erst recht, wenn die neue Packung gerade erst geöffnet wurde und die Linse schon kurze Zeit später zerstört ist. Manchmal reichen zu lange Fingernägel und schon ist ein kleiner Riss in der Weichlinse. Doch ganz gleich, wie klein er ist: Die Linse hat definitiv ausgedient. Zu groß ist die Gefahr, dass die gerissene Stelle die Hornhaut verletzt. Durch so eine Wunde können dann ganz leicht Bakterien ins Auge eindringen, was in der Folge schmerzhafter ist als der Verlust der Kontaktlinse.

Wenn die Kontaktlinse auf den Boden fällt

Folgendes passiert leider recht häufig: Die Kontaktlinse fällt beim Versuch, sie aufzusetzen, auf den Boden und ist erstmal nicht auffindbar. Man sucht und sucht, trotzdem bleibt sie verschwunden. Findet sie sich ein paar Stunden später doch an, bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als die Linse direkt zu entsorgen, wenn es eine Weichlinse ist. Denn wenn diese einmal austrocknet, verliert sie ihre Form und bekommt sie auch nicht mehr zurück, wenn sie in Desinfektionslösung eingelegt wird. Hinzu kommt, dass sich auf jedem Boden Bakterien tummeln, die sich in aller Ruhe im Linsenmaterial eingenistet haben können. Die Linse sitzt nicht nur nicht mehr richtig, sondern ist auch nicht von Keimen befallen.

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