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Schneeblindheit

Schnee hat eine faszinierende, wenngleich nicht ganz ungefährliche Wirkung. Er verstärkt die Reflexion des Sonnenlichts um ein Vielfaches. Dadurch  wird man besonders stark geblendet, und auch die Intensität der UV-Strahlung nimmt zu. Genau das kann für unsere Augen gefährlich werden, obwohl sie durchaus in der Lage sind, einen Teil der Strahlen zu absorbieren. Ab einer gewissen Stärke jedoch ist das nicht mehr möglich. Es kommt zu einem "Sonnenbrand“ an den Augen. Im schlimmsten Fall werden Hornhaut und Bindehaut beschädigt. Starke Schmerzen, Lichtempfindlichkeit, Lidkrämpfe, gerötete Augen und sogar leichte Sehstörungen können die Folgen sein. Mediziner sprechen dann von "aktinischer Keratopathie" – zu Deutsch: Schneeblindheit. In diesem Fall sollte man umgehend einen Augenarzt aufsuchen. Als Sofortmaßnahme ist es ratsam, die Augen zu kühlen und abzudunkeln. Aber keine Panik! Eine Regeneration der Augen ist in den allermeisten Fällen möglich. Wichtig ist die Vorbeugung: Besonders im Gebirge unbedingt eine dunkle  Schutzbrille mit UV-Filter aufsetzen!

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