Niemand wird jünger und dann ist es soweit. Bei den meisten von uns im fünften Lebensjahrzehnt. Man merkt es vor allem beim Lesen. Plötzlich sind die Arme zu kurz, die Buchstaben zu klein und die Zahlen verschwimmen. Das Phänomen heißt Alterssichtigkeit und der Weg aus dem Schlamassel Lesebrille.

Gemeint ist eine allmählich auftretende Sehschwäche im Nahbereich, die im Fachjargon auch "Presbyopie" genannt wird. Ursache für diese Lästigkeit ist eine Veränderung der Augenlinse: Bei allen Menschen wird sie mit zunehmendem Alter steifer. Die Linse schafft es immer schlechter, sich zu der rundlichen Form zu krümmen, die notwendig ist, um Objekte in der Nähe scharf zu stellen. Der Versteifungsprozess setzt übrigens schon in jungen Jahren ein, nur bemerkt man ihn dann noch nicht.