Ob Brille auf der Nase oder unsichtbare kleine Linsen auf den Augen: Wer sich für besseres Sehen entscheidet, hat in der Regel die Qual der Wahl. Doch mit der Entscheidung Brille oder Kontaktlinse ist es selten getan. Einstärkenglas oder Mehrstärkenbrille? Organiscches Glas oder mineralisches Glas? Wie wäre es mit Gleitsicht und aus welchen Materialien sollen die Bügel sein? Und bei Kontaktlinsen: Formstabile Linsen oder weiche Linsen? Monatslinsen oder Jahreslinsen? Oder vielleicht doch lieber Eintageslinsen?

Selten ist ein Fehlsichtiger für alle Lösungen gleich gut geeignet. Neun von zehn Menschen vertragen Kontaktlinsen ohne Probleme, aber rein statistisch bleibt dann noch einer, der in diesem Fall auf die Brille zurückgreifen wird. Auch kann es sein, dass ein Kontaktlinsenträger nur weiche Linsen gut tragen kann, aber keine formstabilen– oder umgekehrt. Wer Allergien hat, muss möglicherweise Materialunverträglichkeiten berücksichtigen. Nickel etwa ist Bestandteil der meisten Brillenfassungen aus Metall, der Anteil kann bis zu 50 Prozent ausmachen. Gegen Nickel aber sind rund 15 Prozent der Bevölkerung allergisch.

All diese Faktoren werden bei der Brillen- bzw. Kontaktlinsenanpassung im Rahmen eines ausführlichen Beratungsgesprächs abgewogen, um eine optimale Sehversorgung zu ermöglichen.