Bildschirmarbeitsplatzbrille oder Kontaktlinsen im Büro?
Wer Kontaktlinsen trägt, muss am Computer keineswegs darauf verzichten, sollte jedoch ein paar Dinge beachten. Der natürliche Lidschlag, der die Tränenflüssigkeit verteilt, sodass die Augen ständig feucht bleiben und vor Reizungen geschützt sind, ist bei der Bildschirmarbeit deutlich reduziert. Wir zwinkern gut zehnmal weniger als sonst. Außerdem ist Büroluft meist ziemlich trocken. Die Folge: zu trockene Augen. Vor allem Kontaktlinsenträger müssen hier vorbeugen, zum Beispiel mit der Verwendung spezieller Augentropfen (Benetzungstropfen). Eventuell lohnt sich auch das Umstellen auf ein Linsenmaterial, welches Feuchtigkeit besonders gut bindet.
Kontaktlinsen haben zudem einen Vorteil: Nichts kann verrutschen oder gar herunterfallen. Zudem hat man beide Hände frei. Auch überall dort, wo mit Wasserdampf und großen Temperaturschwankungen zu rechnen ist, etwa in Restaurantküchen oder Wäschereien, bringen Kontaktlinsen im Beruf Vorteile. Sie beschlagen nicht.
Anders ist die Situation in manchen Werkstätten, wo vermehrt mit Staub oder Sprühregen gerechnet werden muss, aber gleichzeitig auch an Computern und Monitoren gearbeitet wird. Kontaktlinsen mögen keine verunreinigte Luft. Eine Brille hilft in diesem Fall nicht nur beim Sehen, sie hat hier auch noch eine wichtige Schutzfunktion.
Merke: Oft ist die Kombination aus Brille und Kontaktlinsen die beste Lösung, um den Berufsalltag gekonnt zu bewältigen.