Schnellcheck zur guten Sonnenbrille
Was ist gutes Sonnenbrillenglas?
Halten Sie die Brille 30 bis 50 Zentimeter vor eine gerade Linie oder Kante. Das Glas darf diese Gerade nicht „knicken“ oder verzerren. Auf einen leichten Fingerdruck hin darf das Glas nicht in sich nachgeben. Ein durch das Brillenglas fixierter Gegenstand sollte sich beim Bewegen der Brille nicht verziehen oder verzerren.
Wann sitzt eine Sonnenbrille richtig?
Weder die Nasenauflage noch Scharniere oder Bügel dürfen drücken. Um Druckstellen zu vermeiden, sollten Nasenpads sollten deshalb aus weichem Kunststoff bestehen, abgerundet sein und so flexibel an der Fassung befestigt, dass sie sich der Nasenform anpassen. Sind die Nasenpads fest integriert, sollten sie auf der gesamten Fläche aufliegen.
Wie teste ich das Scharnier?
Fassen Sie die Brille mit beiden Händen und drücken es sie leicht von innen nach außen. Wenn sie ohne großen Widerstand leicht nachgeben, handelt sich um ein Federscharnier, und das ist gut: Die Gelenke sind robust, und die Bügel passen sich der Kopfform bestens an.
Was muss ich beim Material beachten?
Egal ob Kunststoff oder Metall: das Material sollte auf Druck leicht nachgeben. Ist es zu hart, lässt sich die Brille schlecht anpassen und zerbricht vielleicht schneller.
Wie groß muss eine Sonnenbrille sein?
In keinem Fall zu klein. Denn die Sonnenbrille muss zuverlässig vor UV-Strahlung und Blendung schützen. Die Brillengläser sollten mindestens bis zu den Augenbrauen reichen. Außerdem muss die Sonnenbrille die Augen auch seitlich schützen, etwa durch breite Bügel oder eine gebogene Form wie bei Sportbrillen. Je näher die Brille vor den Augen sitzt, umso weniger Licht kann von der Seite ins Auge gelangen. Gebogene Fassungen umschließen die Augen besser als gerade. Die Brille sollte auch ausschließlich auf Nase und Ohren aufliegen, keinesfalls Wangen und Wimpern berühren.