Pressemitteilung

Mit Weitblick in die dunkle Jahreszeit – Tipps für besseres Sehen

Fahren im Dunkeln Sehen im Straßenverkehr
Gut sehen im Straßenverkehr – auch in der dunklen Jahreszeit | Foto: SplitShire.com

Die Tage werden kürzer. Dunkelheit und Wetter sorgen für schlechte Sicht und rutschige Straßen. Spätestens jetzt wird das Auto winterfest gemacht. Der regelmäßige Auto-Check ist mittlerweile gang und gäbe – an einen regelmäßigen Seh-Check dagegen denken die Wenigsten. Doch gerade jetzt gefährden Blendung und unentdeckte Sehschwächen die Sicherheit.

Fahrzeug-Check für besseren Durchblick

Winterreifen, Frostschutz und eine funktionstüchtige Lichtanlage sorgen in der dunklen Jahreszeit für eine sichere Fahrt. Damit die Sicht ungetrübt bleibt, solltenScheibenwischer, Wischerblätter und Scheibenwaschanlage optimal funktionieren und Scheinwerfer sowie Scheiben sauber sein. Trotzdem bleibt es für Autofahrer gefährlich. Das belegen die jährlich steigenden Unfallzahlen im Herbst.

Sehhilfen für sicheres Fahren

Blendung gilt als Auslöser für zwei Drittel der witterungsbedingten Verkehrsunfälle. Die betroffenen Fahrer sind sekundenlang im Blindflug unterwegs. Neu sind spezielle Gläser für fehlsichtige Autofahrer. Sie mindern die Blendung und haben außerdem optimierte Sehbereiche für Straße, Spiegel und Navi. Wer eine Sehhilfe zum Fahren braucht, sollte stets Ersatz mitnehmen. Auch eine Sonnenbrille gehört im Herbst an Bord, denn oft reicht die Schutzblende im Auto bei tief stehender Sonne nicht aus. Bei langen Autofahrten können Tränenersatzmittel die Augen länger fit halten. Der Tunnelblick verleitet dazu, das Blinzeln zu vergessen. 

Augencheck für besseres Sehen

Riskant lebt, wer jetzt mit Sehschwächen Auto fährt. Das betrifft vor allem Menschen ab 40 Jahren. Altersbedingt verschlechtert sich das Sehen dann langsam und oft unbemerkt. „Bei einer unkorrigierten Kurzsichtigkeit von nur -1 Dioptrie fällt die Sehleistung von 100 Prozent auf ein Viertel. Das ist etwa drei Mal weniger als beim Führerscheintest gefordert“, erklärt Prof. Wolfgang Wesemann, ehemaliger Direktor der Höheren Fachschule für Augenoptik (HFAK) in Köln.

Wer schlecht sieht beurteilt Geschwindigkeiten und Entfernungen falsch - mit Folgen: Bremst ein Fahrer bei 130 km/h nur eine Sekunde zu spät, legt er bereits 36 Meter zurück. Das können 36 Meter zu viel sein. Deshalb sollten die Augen, wie das Fahrzeug, alle zwei Jahre fachmännisch gecheckt werden. Auch Online-Seh-Checks sind hilfreich. Sie können auf Sehprobleme hinweisen, ersetzen aber nicht den Gang zum Optiker

Presse-Themenservice Broschüre "Sehen im Straßenverkehr"

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    Mann am Steuer bei Nachtfahrt wird geblendet
    Schlechte Sicht durch Regen beim Autofahren
    Spiegelungen auf nassen Straßen und diffuse Lichtverhältnisse im Herbst erhöhen das Unfallrisiko. Regelmäßige Sehtests und passende Sehhilfen sorgen für mehr Durchblick und Sicherheit.Straßenverkehr bei Dämmerung mit eingeschränkter Sicht zum Beispiel durch Spiegelungen
    Blick durch die Windschutzscheibe auf Verkehr
    Scheinwerfer auf der Straße blenden im Dunkeln bei Regen
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